Satzung

 

 

Satzung der Düsseldorfer Münzfreunde e. V.

 

 

§ 1      Name und Sitz des Vereins

 

Der Verein führt den Namen „Düsseldorfer Münzfreunde e. V.". Im weiteren Text der Satzung abgekürzt mit den Buchstaben DMF.

 

§ 2      Zweck und Aufgaben des Vereins

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Er erfüllt die Voraussetzungen hierfür durch die in diesem Paragraphen
festgelegten Aufgaben der Satzung. Er wird als gemeinnütziger Verein im
Sinne der §§ 51 ff AO in der jeweils gültigen Fassung geführt.

  • 1. Vertretung der gemeinsamen Interessen der Sammler von Münzen, Medaillen, Geldscheinen, Wertzeichen und anderen numismatischen Objekten.
  • 2. Förderung und Pflege der Numismatik, der Wissenschaft von den Münzen und dem Geld mit ihren Hilfswissenschaften, sowie der Medaillenkunde.
  • 3. Belebung der Heimatkunde und deren Pflege durch Erfassung von Münzen, Geldscheinen und Medaillen sowie der Zusammenarbeit mit den Münzkabinetten und Museen.
  • 4. Förderung der Beziehungen zu anderen numismatischen Vereinen und Gesellschaften.
  • 5. Beratung der Vereinsmitglieder in numismatischen Fragen und Förderung des Sammelns von Münzen, Medaillen, Geldscheinen, Wertzeichen und anderen numismatischen Objekten.
  • 6. Veranstaltung von numismatischen Vortragsabenden, Münz-, Geldzeichen- und anderen Medaillenausstellzungen.
  • 7. Organisation von Münzsammlertreffen und Veranstaltungen von Tauschtagen.
  • 8. Förderung des numismatischen Nachwuchses.
  • 9. Beratung bei der Gestaltung von Münzen, Medaillen und Plaketten.
  • 10. Förderung numismatischer Arbeiten.
  • 11. Beratende Hilfe für Personen, die sich mit numismatischen Fragen an den Verein wenden.

 

§ 3     Selbstlosigkeit

 

  1. Der Verein  ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Die Mittel des eingetragenen Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
  3. Der Verein darf niemanden durch die Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden, bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile am Vereinsvermögen.

 

§ 4      Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 5       Mitgliedschaft im Verein der „Rheinischen Münzfreunde e. V. " und der

           „Deutschen Numismatischen Gesellschaft e. V. "

Die Düsseldorfer Münzfreunde sind Mitglied im Verband der „Rheinischen Münzfreunde e.V. (RMF)" und der „Deutschen Numismatischen Gesellschaft e. V. (DNG)", Verband der Deutschen Münzvereine.  Damit sind die Mitglieder der DMF korporativ auch Mitglieder der RMF und DNG. Der Bezug des  Verbandsorgans der Deutschen Numismatischen Gesellschaft, des „Numismatischen Nachrichtenblattes" ist obligatorisch. Auf den Hauptversammlungen der RMF und DNG werden die Düsseldorfer Münzfreunde vertreten durch ihren Vorsitzenden oder durch einen von ihm bevollmächtigten Stellvertreter. Dies gilt nur im Innenverhältnis der Vorstandsmitglieder zum Verein. ´

 

§ 6      Mitgliedschaft

 

  • 1. Der Verein besteht aus den Gründungsmitgliedern. Weitere Mitglieder können aufgenommen werden.
  • 2. Die Mitgliedschaft bei den DMF kann jede natürliche und juristische Person erwerben.
  • 3. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch einen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er kann die Aufnahme ohne die Angabe von Gründen ablehnen. Die Entscheidung hat der Vorstand dem Bewerber mitzuteilen. Mit der Aufnahmebestätigung in den Verein erhält das Mitglied ein Exemplar der Vereinssatzung.
  • 4. Bei minderjährigen Bewerbern ist die schriftliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.
  • 5. Juristische Personen nehmen ihre Mitgliedschaft durch die Entsendung eines schriftlich zu benennenden Vertreters wahr.
  • 6. Pflicht der Mitglieder ist die Förderung des Vereins, die vertrauliche Behandlung interner Vereinsangelegenheiten und die einwandfreie persönliche Führung.

 

  • 7. Die Mitgliedschaft endet
  • a) durch Tod,
  • b) durch den freiwilligen Austritt,
  • c) durch Ausschluss.
    Der freiwillige Austritt muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

8.   Verletzt ein Mitglied gröblich die Vereinsinteressen oder kommt es mit der Zahlung des  Jahresbeitrags länger als drei Monate nach Rechnungsstellung in Verzug, kann es durch Vorstandsbeschluss mit  sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Der Ausschluss ist dem Betreffenden schriftlich unter der Angabe der Gründe mitzuteilen.

 

§ 8      Unabhängigkeit

 

            Der Verein verfolgt keine politischen, religiösen und weltanschaulichen Ziele.

 

§ 9      Finanzen

 

Die Mitgliedschaft ist an die satzungsgemäße Beitragszahlung gebunden. Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu leisten, über dessen Höhe der Vorstand beschließt. Der Jahresbeitrag ist spätestens bis zum 15. Februar des laufenden Jahres zu entrichten. In dem Jahresbeitrag sind die an die DNG abzuführenden Kosten für den Bezug des Numismatischen Nachrichtenblattes enthalten.

 

Der Verein darf Zuwendungen und Spenden entgegennehmen.

 

Die Gewinnabsicht und die Verfolgung eigenwirtschaftlicher Interessen sind ausgeschlossen. Der Verein ist nicht auf einen wirtschaftlichen Betrieb ausgerichtet. (siehe dazu auch § 3, 1. und 2.)

 

§ 9      Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind der Vorstand, die Hauptversammlung und die außerordentliche Mitgliederversammlung.

 

§ 10     Der Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und höchstens zwei Beisitzern (Presseangelegenheiten sowie Tauschbörsen, Exkursionen). Der Vorstand wird von der Hauptversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt, er bleibt bis zur Bestellung des neuen Vorstands im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig.

 

Der Vorstand beschließt selbständig über die Vereinsangelegenheiten, die nicht  satzungsgemäß der Hauptversammlung unterliegen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende und mindestens zwei  weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit  entscheidet die die Stimme des 1.Vorsitzenden. Beschlüsse des Vorstandes sind in einem Sitzungsprotokoll festzuhalten.  Das Protokoll ist von einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen. Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder  fernmündlich gefasst werden,  wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht. Die Vertretung des Vereins erfolgt gerichtlich und außergerichtlich durch  den  1.Vorsitzenden allein oder durch den 2. Vorsitzenden und den  Schatzmeister gemeinsam. Die Mitglieder des Vereins sind ehrenamtlich tätig.  Ihre nachgewiesenen Auslagen werden erstattet.

 

Der Vorstand ist berechtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die Aufgrund von Beanstandungen des Registergerichtes oder der  Finanzbehörden vorgenommen werden müssen. Änderungen dieser Art werden den Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt. 

 

§ 11     Die Hauptversammlung

 

Die Hauptversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins. Sie wird  von dem 1. Vorsitzenden oder durch einen von ihm bevollmächtigten  Stellvertreter einberufen und geleitet.

 

Die Hauptversammlung beschließt über alle Angelegenheiten, die nicht dem Vorstand übertragen worden sind.  Sie wählt den Vorstand und die Kassenprüfer. Sie kann über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins beschließen.

 

Sie nimmt ferner den Tätigkeits- und Spendenbericht entgegen und beschließt über alle Satzungsänderungen, mit Ausnahme der Angelegenheiten aus § 10, letzter Absatz.

 

Abgestimmt wird mit einfacher Mehrheit der zur Hauptversammlung erschienenen  Mitglieder.  Zur Änderung der Satzung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Ein Mitglied kann sich durch ein anderes  Mitglied mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen. Ein Mitglied kann höchstens zwei andere Mitglieder  vertreten. Die Hauptversammlung kann Ehrenmitglieder ernennen.

 

Die Hauptversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des BGB. Sie soll mindestens einmal im Jahr stattfinden. Einzuladen ist schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen und unter Mitteilung der Tagesordnung. Änderungswünsche und weitere Vorschläge zur Tagesordnung sind dem Vorstand binnen einer Woche nach Abgang der Einladung schriftlich mitzuteilen.

 

Über jede Hauptversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§12     Die außerordentliche Mitgliederversammlung

Auf schriftliches Verlangen von einem Drittel der Mitglieder muss
der 1. Vorsitzende eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

 

§ 13     Kassenprüfung

 

Die Hauptversammlung bestellt zwei Kassenprüfer für drei Jahre. Diese sollen dem Vorstand nicht angehören. Sie haben die Geldangelegenheiten des Vereins zu prüfen und der Hauptversammlung darüber zu berichten.

 

Die Kasse soll im Abstand von einem Jahr geprüft werden.

 

 

§ 14     Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss der Hauptversammlung oder der außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen, auf der mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder  anwesend  sind, von denen dann zweidrittel der Auflösung zustimmen müssen. Das bei der Auflösung vorhandene Vermögen soll der Universität Düsseldorf, „Abteilung Alte Geschichte",  zufließen.

 

Düsseldorf, den 17.  März 2002